erfror´n in der sunn 
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  Erfror'n in der Sunn
Text: Stefan Winkler, New Orleans - Oktober 1996
Musik: Felix Resch, Pfalzen - Herbst 1997
         
 

Die Zeit bleib stian, die Knia ganz woach,
am Rugg'n kalter Schauer
mein Mund isch voller Bitterkeit,
mei Herz isch voller Trauer
und I versuach dein letzten Schritt a bissl zu versteh'n
I hob' di niemals vorher, so friedlich schlaf'n g'sehn

A kurzes Leb'n lang nacket im Wind
und dann ganz leise erfror'n in d'r Sunn
A kurzes Leb'n lang nacket im Wind
und dann ganz leis' erfror'n in d'r Sunn

 

Wann hat dein Englein di verlass'n,
was hat di so verworr'n?
oder vielleicht bisch du am End
schutzengellos gebor'n?
hat Finsternis und Traurigkeit oanzig di beseelt
und Angst vor'm nächsten Tag im Schlof a di gequält?

A kurzes Leb'n lang nacket im Wind
und dann ganz leise erfror'n in d'r Sunn
A kurzes Leb'n lang nacket im Wind
und dann ganz leis' erfror'n in d'r Sunn

 

Später, ganz alloan dahoam,
frog i mi ganz still
ob "Freiheit" a bedeutet, dass man geh'n kann,
wann ma will?
und I versuach dein letzten Schritt a bissl zu versteh'n
i hob di niemals vorher, so friedlich schlaf'n g'sehn

A kurzes Leb'n lang nacket im Wind
und dann ganz leise erfror'n in d'r Sunn
A kurzes Leb'n lang nacket im Wind
und dann ganz leis' erfror'n in d'r Sunn
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